Kostenloser Hauttyp-Test

Hauttyp bestimmen: Welcher Hauttyp bin ich?

Trockene, fettige, empfindliche oder Mischhaut? Beantworte sechs kurze Fragen und finde in unter einer Minute heraus, welcher Hauttyp du bist – und welche Pflege wirklich zu dir passt.

Frage 1 von

Wie fühlt sich deine Haut ein paar Stunden nach dem Reinigen an – ganz ohne Pflege?

Warum es sich lohnt, deinen Hauttyp zu bestimmen

Wer seinen Hauttyp kennt, pflegt gezielter und kauft klüger: Die passende Creme kann Spannen, Glanz oder Reizungen spürbar mildern, die falsche verstärkt genau diese Probleme. Dein Hauttyp beschreibt, wie viel Fett (Sebum) und Feuchtigkeit deine Haut von Natur aus bildet und wie empfindlich sie auf Reize reagiert. Er ist die Grundlage jeder sinnvollen Hautpflege-Routine und der erste Schritt zu einer ruhigen, widerstandsfähigen Hautbarriere.

Hauttyp oder Hautzustand – was ist der Unterschied?

Wichtig zu wissen: Der Hauttyp beschreibt eher dauerhafte, genetisch angelegte Merkmale (etwa die Neigung zu Trockenheit oder Glanz). Der Hautzustand ist dagegen vorübergehend und kann sich durch Jahreszeit, Stress, Hormone oder falsche Pflege ändern – so kann selbst fettige Haut zeitweise dehydriert (feuchtigkeitsarm) sein. Für die richtige Pflege lohnt es sich, beides zu beobachten.

Die Hauttypen im Überblick: welcher Hauttyp bin ich?

Klassisch werden fünf Hauttypen unterschieden, dazu kommt reife Haut als altersbedingter Zustand. Hier findest du die typischen Merkmale und die jeweils passende Pflege.

Normale Haut erkennen

Merkmale: ausgeglichen, weder fettig noch trocken, feine Poren, kaum Unreinheiten, gute Verträglichkeit. Passende Pflege: eine schlichte, hochwertige Basispflege, die das Gleichgewicht erhält und die Hautbarriere langfristig gesund hält – mehr braucht normale Haut selten.

Trockene Haut erkennen

Merkmale: spannt nach dem Reinigen, wirkt rau oder schuppig, feine Trockenheitsfältchen, wenig Glanz. Der Haut fehlen vor allem Lipide, die die Barriere geschmeidig halten. Passende Pflege: reichhaltige, lipidreiche Pflege. Reine Rindertalg-Pflege (Beef Tallow) ist dem hauteigenen Talg im Aufbau ähnlich und gibt der Haut genau diese Lipide zurück – ohne beschwerende Zusätze.

Fettige Haut erkennen

Merkmale: glänzt (besonders in der T-Zone), größere Poren, neigt zu Unreinheiten. Wichtig: Auch fettige Haut kann unter der Oberfläche Feuchtigkeit vermissen. Passende Pflege: leichte, nicht komedogene Texturen, die die Barriere respektieren statt sie auszutrocknen. Sparsam eingesetzt reizt reine Pflege die Haut nicht zusätzlich.

Mischhaut erkennen

Merkmale: glänzende T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) trifft auf normale bis trockene Wangen – zwei Zonen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Passende Pflege: eine ausgleichende Pflege, die weder die trockenen Partien austrocknet noch die T-Zone beschwert. Reine Rindertalg-Pflege lässt sich fein dosieren: auf den Wangen etwas reichhaltiger, in der T-Zone sparsamer.

Empfindliche Haut erkennen

Merkmale: reagiert schnell mit Rötung, Brennen, Jucken oder Spannen – oft ein Zeichen für eine gereizte oder geschwächte Hautbarriere. Passende Pflege: möglichst wenige, gut verträgliche Inhaltsstoffe und kein unnötiger Reiz. Puristische Pflege ohne Duft- und Zusatzstoffe konzentriert sich auf hauteigene Lipide zur Barriereunterstützung.

Reife Haut erkennen

Merkmale: ab etwa 40+ bildet die Haut weniger eigene Lipide und Feuchtigkeit, die Spannkraft lässt nach, erste Linien werden sichtbarer. Passende Pflege: reichhaltige, lipidreiche Pflege, die Trockenheitsfältchen mildern kann und die Barriere unterstützt. Reine Rindertalg-Pflege liefert hauteigene Lipide in puristischer Form.

So bestimmst du deinen Hauttyp selbst in 3 Schritten

1. Reinigen und warten: Reinige dein Gesicht mild und trage danach keine Pflege auf. Warte zwei bis drei Stunden.

2. Beobachten: Achte darauf, wo deine Haut spannt, wo sie glänzt und wie sie sich anfühlt. Spannt sie überall, deutet das auf trockene Haut hin. Glänzt sie überall, spricht das für fettige Haut. Glänzt nur die T-Zone, während die Wangen normal bleiben, hast du wahrscheinlich Mischhaut. Reagiert die Haut schnell gereizt, ist sie eher empfindlich.

3. Einordnen: Der Test oben führt dich in sechs Fragen durch genau diese Merkmale und nennt dir am Ende deinen wahrscheinlichen Hauttyp – inklusive passender Pflege-Empfehlung. Bei Hautkrankheiten oder anhaltenden Beschwerden ersetzt dieser Selbsttest keine hautärztliche Diagnose.

Kann sich mein Hauttyp verändern?

Ja. Der Hauttyp ist zwar genetisch angelegt, wird aber von Alter, Hormonen, Jahreszeit, Klima und Pflegegewohnheiten beeinflusst. Viele Menschen haben in jungen Jahren fettige oder Mischhaut und merken mit den Jahren, dass ihre Haut trockener und empfindlicher wird. Auch im Winter reagiert dieselbe Haut oft trockener als im Sommer. Deshalb lohnt es sich, den Hauttyp gelegentlich neu zu bestimmen und die Pflege anzupassen.

Die passende Pflege für deinen Hauttyp

Egal welcher Typ: Eine intakte Hautbarriere ist die Basis für gesunde Haut. Reine Rindertalg-Pflege (Beef Tallow) von Tays Natural gibt der Haut hauteigene Lipide zurück und ist damit besonders barrierefreundlich – reichhaltig für trockene und reife Haut, fein dosierbar für Mischhaut und reizarm für empfindliche Haut. Über den Test oben landest du direkt in der Kategorie, die zu deinem Ergebnis passt.

Häufige Fragen zum Hauttyp bestimmen

Wie kann ich meinen Hauttyp bestimmen?

Am einfachsten mit dem Reinigungstest: Reinige dein Gesicht mild, trage danach keine Pflege auf und beobachte deine Haut nach etwa zwei bis drei Stunden. Spannt sie und wirkt rau, deutet das auf trockene Haut hin. Glänzt sie überall, spricht das für fettige Haut. Glänzt nur die T-Zone, während die Wangen normal bleiben, hast du wahrscheinlich Mischhaut. Reagiert die Haut schnell mit Rötung, ist sie eher empfindlich. Unser Test oben führt dich in sechs Fragen durch genau diese Merkmale.

Welche Hauttypen gibt es?

Klassisch werden fünf Hauttypen unterschieden: normale Haut (ausgeglichen), trockene Haut (wenig Fett, spannt), fettige Haut (viel Glanz, große Poren), Mischhaut (fettige T-Zone, trockene Wangen) und empfindliche Haut (reagiert schnell gereizt). Zusätzlich spricht man ab etwa 40+ oft von reifer Haut, die weniger Lipide bildet und an Spannkraft verliert. Diese Zustände können sich im Lauf des Lebens verändern.

Woran erkenne ich, ob ich Mischhaut habe?

Mischhaut erkennst du daran, dass Stirn, Nase und Kinn – die sogenannte T-Zone – zu Glanz und größeren Poren neigen, während die Wangen normal bis trocken sind. Oft treten Unreinheiten eher in der T-Zone auf, während die Wangen manchmal spannen. Mischhaut braucht eine ausgleichende Pflege, die weder die trockenen Partien austrocknet noch die T-Zone zusätzlich beschwert.

Kann sich mein Hauttyp im Laufe der Zeit verändern?

Ja. Der Hauttyp ist zwar genetisch angelegt, wird aber von Alter, Hormonen, Jahreszeit, Klima und Pflegegewohnheiten beeinflusst. Viele Menschen haben in jungen Jahren fettige oder Mischhaut und stellen mit den Jahren fest, dass ihre Haut trockener und empfindlicher wird. Deshalb lohnt es sich, den Hauttyp gelegentlich neu zu bestimmen und die Pflege anzupassen.

Welche Gesichtscreme passt zu welchem Hauttyp?

Grob gilt: Trockene und reife Haut mögen reichhaltige, lipidreiche Pflege; fettige Haut braucht leichte, nicht komedogene Texturen; Mischhaut profitiert von einer ausgleichenden Creme; empfindliche Haut kommt mit möglichst wenigen, reizarmen Inhaltsstoffen am besten zurecht. Reine Rindertalg-Pflege ist besonders barrierefreundlich, weil sie der Haut hauteigene Lipide in puristischer Form zurückgibt – das Ergebnis unseres Tests führt dich direkt zur passenden Kategorie.

Was ist der Unterschied zwischen trockener und dehydrierter Haut?

Trockene Haut ist ein Hauttyp: Ihr fehlt dauerhaft Fett (Lipide), sie spannt und wirkt rau. Dehydrierte Haut ist dagegen ein vorübergehender Zustand, bei dem der Haut Feuchtigkeit (Wasser) fehlt – das kann jeder Hauttyp bekommen, auch fettige Haut. Trockene Haut braucht vor allem rückfettende, lipidreiche Pflege; dehydrierte Haut profitiert zusätzlich von feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen und ausreichend Trinken.

Wie oft sollte ich meinen Hauttyp neu bestimmen?

Ein- bis zweimal im Jahr ist sinnvoll, am besten beim Wechsel zwischen warmer und kalter Jahreszeit – denn Kälte, Heizungsluft und Sonne verändern das Hautbild spürbar. Auch nach größeren Umstellungen wie Schwangerschaft, Hormonveränderungen oder einem Wechsel der Pflegeroutine lohnt sich ein neuer Test. So bleibt deine Pflege immer auf den aktuellen Zustand deiner Haut abgestimmt.

Hauttypen-Übersicht

Die 6 Hauttypen im Überblick

Woran erkennst du deinen Hauttyp – und welche Pflege passt? Hier findest du die typischen Merkmale je Typ auf einen Blick.

Trockene Haut

Spannt nach dem Reinigen, wirkt rau oder schuppig, feine Trockenheitsfältchen. Es fehlen Lipide – reichhaltige, rückfettende Pflege tut ihr gut.

Pflege für trockene Haut

Fettige Haut

Glänzt vor allem in der T-Zone, größere Poren, neigt zu Unreinheiten. Leichte, nicht komedogene Pflege beruhigt, ohne auszutrocknen.

Pflege für fettige Haut

Mischhaut

Fettige T-Zone trifft auf normale bis trockene Wangen. Eine ausgleichende Pflege, fein dosiert, kommt beiden Zonen entgegen.

Pflege für Mischhaut

Empfindliche Haut

Reagiert schnell mit Rötung, Brennen oder Spannen. Wenige, reizarme Inhaltsstoffe ohne Duftzusätze sind hier der beste Weg.

Pflege für empfindliche Haut

Reife Haut

Ab etwa 40+ weniger Lipide und Spannkraft, sichtbarere Linien. Reichhaltige, lipidreiche Pflege unterstützt die Hautbarriere.

Pflege für reife Haut

Normale Haut

Ausgeglichen, weder fettig noch trocken, gut verträglich. Eine schlichte, hochwertige Basispflege erhält das Gleichgewicht.

Reine Basispflege ansehen

Wissenschaftliche Einordnung

Ausgewählte Fachquellen zu Hauttypen, Hautbarriere und hauteigenen Lipiden.

  1. The aged epidermal permeability barrier. Structural, functional, and lipid biochemical abnormalities in humans and a senescent murine model — The Journal of Clinical Investigation, 1995Belegt, dass ein Mangel an Hautlipiden die Barrierefunktion schwächt – Grundlage dafür, warum trockene und reife Haut von lipidreicher Pflege profitieren kann.
  2. Age-dependent changes in stratum corneum barrier function — Skin Research and Technology, 2014Beschreibt, wie sich Hornschicht und Hautbarriere mit dem Alter verändern – erklärt, warum sich der Hauttyp im Lauf des Lebens verschieben kann.
  3. Moisturizers: The Slippery Road — Indian Journal of Dermatology, 2016Ordnet Feuchthaltefaktoren, Emollients und Okklusiva ein – Grundlage dafür, welche Pflegetextur zu welchem Hauttyp passt.