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Warum Lippen austrocknen und was gegen trockene Lippen hilft
Vier Gründe, warum Lippen so schnell trocken werden – und was sie wirklich pflegt. Pflege, kein Heilmittel.
Die Lippenhaut ist sehr dünn und hat fast keine Talgdrüsen. Sie kann Feuchtigkeit schlechter halten und trocknet schneller aus als der Rest des Gesichts.
Trockene Winterluft, Wind und Heizung entziehen den Lippen Feuchtigkeit. Im Winter spannen und schuppen trockene Lippen deshalb besonders oft.
Das Befeuchten mit Speichel trocknet zusätzlich aus: Der Speichel verdunstet und nimmt Feuchtigkeit mit. So entsteht ein Kreislauf aus Lecken und noch sprödere Lippen.
Ein reichhaltiger Balsam legt einen schützenden Film auf, schließt Feuchtigkeit ein und pflegt trockene, spröde Lippen. Hautähnliche Fette ziehen dabei gut ein.
Mit dieser einfachen Routine unterstützt du trockene, spröde Lippen Tag für Tag.
Lose Schüppchen mit einem weichen Tuch oder einem milden Lippenpeeling vorsichtig lösen. Nicht schrubben und eingerissene, gereizte Lippen aussparen.
Auf leicht angefeuchtete Lippen pflegen, damit der Balsam die Feuchtigkeit einschließen kann, statt sie verdunsten zu lassen.
Einen fetthaltigen Lippenbalsam dünn auftragen. Er legt einen schützenden Film über die Lippen und pflegt trockene, spröde Lippen.
Mehrmals täglich und vor dem Schlafen erneut auftragen, besonders bei Kälte, Wind und Heizungsluft.
Nicht über die Lippen lecken. Speichel befeuchtet nur kurz und trocknet die Lippen beim Verdunsten zusätzlich aus.
Rund um trockene Lippen halten sich viele Mythen. Hier die häufigsten, ehrlich eingeordnet.
Lecken befeuchtet nur für Sekunden. Beim Verdunsten nimmt der Speichel Feuchtigkeit mit und trocknet die Lippen noch stärker aus.
Kribbeln oder Brennen ist kein Wirkzeichen, sondern eher ein Reiz. Reizarme, reichhaltige Pflege ist für spröde Lippen besser geeignet.
Rein wasserhaltige Produkte verdunsten schnell. Erst Lipide schließen die Feuchtigkeit ein und pflegen trockene, spröde Lippen länger.
Meist sind sie harmlos. Tiefe Risse, Bläschen oder anhaltende Beschwerden solltest du aber hautärztlich abklären lassen.
Wenn deine trockenen Lippen spannen, schuppen oder einreißen, ist das lästig, aber meist harmlos. In diesem Ratgeber schauen wir uns die Ursachen für trockene Lippen an und klären, was wirklich pflegt – von der richtigen Routine über Hausmittel bis zur Frage, wann du besser ärztlichen Rat einholst.
Was gegen trockene Lippen hilft, ist vor allem reichhaltige, reizarme Pflege: Ein fetthaltiger Lippenbalsam legt einen schützenden Film auf, schließt Feuchtigkeit ein und pflegt trockene, spröde Lippen. Genauso wichtig ist, Auslöser zu meiden – also nicht über die Lippen zu lecken, reizende Produkte wegzulassen und die Lippen vor Kälte und Wind zu schützen. So bekommt die dünne Lippenhaut die Chance, sich zu erholen.
Rein wasserhaltige Produkte fühlen sich kurz angenehm an, verdunsten aber schnell. Deshalb kombinierst du bei trockenen Lippen am besten Feuchtigkeit mit Lipiden: Erst die Fette schließen die Feuchtigkeit ein und halten spröde Lippen länger geschmeidig.
Die Ursachen für trockene Lippen liegen in ihrem Aufbau: Die Lippenhaut ist sehr dünn und hat kaum Talgdrüsen, also fast keinen eigenen Fettfilm. Dadurch verliert sie schnell Wasser. Kommen äußere Reize dazu, trocknen die Lippen rasch aus.
Kalte Luft, Wind und trockene Heizungsluft entziehen den Lippen Feuchtigkeit. Auch häufiges Lippenlecken trocknet aus, weil der Speichel beim Verdunsten Feuchtigkeit mitnimmt. So entsteht ein Kreislauf aus Lecken und noch trockeneren Lippen.
Zu wenig Trinken, Mundatmung, bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetik oder eine allgemein trockene Haut können trockene Lippen zusätzlich begünstigen. Meist wirken mehrere Ursachen zusammen, weshalb eine einzelne Maßnahme oft nicht reicht.
Viele Hausmittel gegen trockene Lippen setzen auf reichhaltige, hautähnliche Fette – und das ergibt Sinn, weil genau diese Lipide der Lippenhaut fehlen. Ein sanftes Lösen loser Schüppchen mit einem weichen Tuch, anschließend rückfettende Pflege und ausreichend Trinken unterstützen spröde Lippen im Alltag. Was dagegen wenig bringt: aggressives Peelen, brennende Produkte oder ständiges Lippenlecken.
Stark duftende oder kribbelnde Lippenprodukte können die ohnehin empfindliche Lippenhaut reizen. Auch heißes Essen, sehr salzige Speisen und trockene Raumluft belasten trockene Lippen. Weniger Reiz und mehr rückfettende Pflege sind hier fast immer die bessere Wahl.
Für trockene, spröde Lippen kommt es auf eine reichhaltige Basis mit hautähnlichen Lipiden an, die Feuchtigkeit einschließt und einen schützenden Film bildet. Reizarme Rezepturen ohne unnötige Duftstoffe sind gerade für die dünne Lippenhaut angenehm. Einen passenden, rückfettenden Lippenbalsam findest du bei Tays Natural – wichtig bleibt aber immer deine persönliche Verträglichkeit, am besten vorab an einer kleinen Stelle getestet.
Trockene Lippen sind meist harmlos und bessern sich mit guter Pflege. Wenn die Lippen aber tief einreißen, bluten, nässen, sich entzünden oder die Beschwerden trotz Pflege über Wochen anhalten, solltest du das hautärztlich abklären lassen. Auch wiederkehrende Bläschen oder Schwellungen gehören ärztlich beurteilt. Dieser Ratgeber ist kosmetisch und ersetzt keine Diagnose.
Trockene Lippen entstehen vor allem durch die dünne, talgarme Lippenhaut in Kombination mit Kälte, Wind und Lippenlecken. Am besten pflegst du sie mit einem reichhaltigen, reizarmen Balsam, der Feuchtigkeit einschließt – regelmäßig aufgetragen und mit etwas Geduld. So werden spröde Lippen Schritt für Schritt wieder geschmeidig.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Pflegeprodukte sind keine Heilmittel. Wenn deine Lippen anhaltend, schmerzhaft, eingerissen oder entzündet sind, lass das hautärztlich abklären.