Tier-Lipid

Lanolin für die Haut: Wollwachs zwischen Schutz und Allergie

Lanolin ist das Wollwachs von Schafen, ein stark okklusives Lipid, das Feuchtigkeit besonders gut einschließt. Es schützt sehr trockene Haut, gehört aber zu den häufigeren Kontaktallergenen.

Das Wichtigste auf einen Blick

TypTierisches Lipid (Wollwachs)
StärkeSehr stark okklusiv
AllergierisikoHöher als bei Tallow
Tays NaturalTallow hautidentischer, reizärmer

Wie wirkt Lanolin auf der Haut?

Lanolin stammt aus der Wolle von Schafen und ähnelt in der Funktion einem starken Okklusivum. Es kann ein Vielfaches seines Gewichts an Wasser binden und schützt die Haut sehr wirksam vor Feuchtigkeitsverlust.

Der Nachteil: Lanolin gehört zu den häufigeren Kontaktallergenen und kann sich klebrig anfühlen.

Lanolin richtig anwenden

Dünn und punktuell auf sehr trockene Stellen oder Lippen auftragen. Für großflächige Gesichtspflege ist es vielen zu schwer.

Für wen ist Lanolin geeignet?

Für sehr trockene, raue Stellen und Lippen, die starken Okklusiv-Schutz brauchen. Bei empfindlicher oder allergieanfälliger Haut mit Vorsicht.

Lanolin: worauf du achten solltest

Erhöhtes Allergierisiko, vor allem bei empfindlicher Haut. Vor der ersten Anwendung an einer kleinen Stelle testen. Tierischer Rohstoff, nicht vegan.

Häufige Fragen zu Lanolin

Was bewirkt Lanolin auf der Haut?
Lanolin schließt Feuchtigkeit besonders stark ein und schützt sehr trockene Haut vor dem Austrocknen. Es pflegt vor allem über den Okklusiv-Effekt.
Löst Lanolin Allergien aus?
Lanolin gehört zu den häufigeren Kontaktallergenen. Bei empfindlicher Haut vorsichtig sein und vorab an einer kleinen Stelle testen.
Lanolin oder Tallow?
Reiner Beef Tallow ist hautidentischer, zieht angenehmer ein und löst seltener Allergien aus. Lanolin ist stärker okklusiv und eher für einzelne, sehr trockene Stellen.
Ist Lanolin vegan?
Nein. Lanolin ist Wollwachs vom Schaf und damit ein tierischer Rohstoff.
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